Eigentlich dachte ich immer, ich schreibe mal irgendwann Geschichten. Denn malen kann ich eher nicht. Es gab immer mal Ideen. Versucht habe ich‘s aber kaum. Es gab so viel anderes zum Kümmern - ums Dasein, um mich, ums Arbeiten (können), gesund sein, wieder gesund werden, alleine leben, mich akzeptieren, wie ich eben bin. Sowas halt…
Und nun bin ich 67 und da schleicht sich ein Plan um die Ecke. Ich liebe Worte und Farben. Also nehme ich doch einfach beides, packe ein paar Gramm Augenzwinkern dazu, rühr das um und probier‘s mal. Skizzenbuch gekauft und los... Und es ging los!
Aus den ganzen vielen Jahren und (Therapie-) Erfahrungen fielen mir Sachen ein, die ich gerne in Bilder bringen wollte. Oder andersrum, die Bilder wollten raus aus Herz, Hand und Kopf. Meine Sicht der Dinge. Die Welt, die ich mit den Augen einer chronischen und ab und zu akut Depressiven sehe – anstrengend, menschlich, witzig,
blödsinnig. Alles im Fluss, immer wieder anders, manchmal vorwärts, manchmal rückwärts. Inzwischen ist Malen erstaunlich schnell so geworden wie mit der Seele atmen. Unverzichtbar. Hilft. Ist anstrengend. Gibt Sinn. Macht Mut. Regt auf. Ist Leben. Schön!
Ich freu mich sehr, dass ich im KommRum meine Bilder zeigen kann und ich freu mich über Rückmeldungen.
Marina Fehrmann, geboren in Schöneberg
Einladung zur Vernissage am Freitag 14. August um 16 Uhr
Die Rechte an den Bildern liegen bei den Künstlern. Es ist
nicht erlaubt, die Bilder ohne ausdrückliche Genehmigung für andere
Zwecke zu verwenden.
< zurück zur Ausstellungsgalerie