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Caminante
Caminante son tus huellas il camino y nada másCaminante, no hay camino. Hace camino al andar. Al andar se hace caminoy a volver la vista atrasse ve la senda que nunca volvera pisar. Caminante no hay caminosino las estelas en el mar.

Wanderer, der Weg, das sind deine Fußspuren, nichts weiter. Wanderer, es gibt keinen Weg. Der Weg entsteht beim Gehen. Beim Gehen formt sich der Weg. Und im Umwenden, mit dem Blick zurück zeigt sich ein Pfad, den du nie mehr betrittst. Wanderer, es gibt keinen Weg, nur das Kielwasser der Schiffe im Meer. (Übersetzung Marie Liertz)

Antonio Machado

Kennengelernt habe ich dieses Gedicht in den achtziger Jahren im Spanischunterricht und es begleitet mich seitdem. Damals im Suchen einer Lebensphilosophie mit einer eher vagen Faszination. Inzwischen beschäftige ich mich seit fast 20 Jahren mit buddhistischer Philosophie und Psychologie und finde diesen Satz hier immer wieder: der einzige Moment, in dem wir lebendig sind, ist die Gegenwart, sie können wir gestalten. Vielleicht wirkt sich dies auch auf unsere Wahrnehmung der Vergangenheit und auf unsere Planung der Zukunft aus, aber wirklich lebendig sind wir immer nur im Jetzt und im Jetzt und im jetzt.

Das wollte ich gerne in die Schatzkiste legen und teilen,
Marie Liertz

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